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An die Römer: Wer aufersteht, hat mehr vom Leben
(zu alt für eine Antwort)
Michael Murmel
2018-07-01 09:11:56 UTC
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Wenn Paulus hier von Taufe schreibt, ist keine Wassertaufe gemeint, wie
das die meisten christlich angehauchten Sekten auslegen. Weder
Besprenkeln noch Untertauchen. Unsere Bekehrung ist bereits die
geistliche Taufe.
Wenn Christen von der Taufe reden, dann sollte das laut Bibel die
Taufe im Wasser sein, so wie auch Jesus getauft wurde.
Das ist klar, Herr Zander.
Euer Unverständnis kommt daher, daß Ihr Juden und Heiden gleichsetzt.
Jesus kam aber niemals zur Errettung der Heiden, sondern nur für die
Juden, und diese brauchten damals die Wassertaufe. Das Evangelium für
die Heiden, das später durch Paulus kam, ist Glaube allein -- ohne
Werke, ohne Taufe, ohne Kirchenmitgliedschaft, ohne Zehnten geben und
ähnlichem Menschenwerk.
Und natürlich mit Heiligen Geist, wie Sie bei Markus 1,8 lesen.
Du befindest Dich mit diesem Vers im Evangelium für die Juden.

Matthäus, Markus, Lukas, Johannes und Apostelgeschichte bis Ende Kapitel
8 ist alles noch Altes Testament.

MM.
Karl Lang
2018-07-01 11:12:40 UTC
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Mk 1,8 Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.
Der Jude Johannes taufte die Juden mit Wasser, um sie für die Ankunft
ihres jüdischen Königs vorzubereiten. Von Christen keine Spur.
Nun sind die Wörter König, Herr und Christus gleichbedeutend. Das hat schon der Heilige Hieronymus verstanden. Der konnte noch Latein.
Nein. König ist Jesus nur für die Juden, denn er wird ein Königreich auf
Erden errichten. Für Christen ist Jesus ein Herr. Christus wiederum in
Griechisch für das hebräische Messias, was beides Gesalbter
(auserwählter Erlöser) Gottes bedeutet. Drei völlig unterschiedliche
Dinge. Man stürzt in Verwirrung, wenn man Gottes Wort nicht sorgfältigt
liest und versteht.
Apg 8,36 Als sie nun weiterzogen, kamen sie zu einer Wasserstelle. Da sagte der Kämmerer: Siehe, hier ist Wasser. Was steht meiner Taufe noch im Weg?
Der jüdische Kämmerer aus dem Mohrenland (der gekommen war, um in
Jerusalem anzubeten) versteht den Jesaja (AT) nicht, den er liest, und
wird vom Juden Philippus unterrichtet. Korrekterweise glaubt der
Kämmerer und wird getauft (er ist Jude).
Er ist frommer Proselyth, also ursprünglich Heide.
Das schließe ich nicht aus, aber er war niemals Christ. Er glaubte an
Gott, er wallfahrte, er lebte nach dem jüdischen Gesetz und er glaubte
am Ende zu seiner Rettung an Christus: der typische Errettungsweg für
Juden vor dem Apostel Paulus.
Erst in Apg 9 wird Paulus von Jesus zum neuen Evangelium der Gnade
erweckt, als er auf dem Weg nach Damaskus ist, und danach drei Jahre
lang in der arabischen Wüste von Jesus im Evangelium der Gnade
unterrichtet. Keine Taufe, nur Glaube ohne Werke.
MM.
Saulus war eigentlich ein Eiferer und Katholikenverfolger. War seine Erleuchtung ursprünglich ein Sonnenstich, der ihn vom Pferd warf und ohnmächtig machte? Allmählich wurde ihm klar, dass er die Katholiken nicht mehr verfolgen, sondern ihnen folgen sollte, weil Gottes Gebot der Nächstenliebe mit Christus die humane Zuwendung am ehesten entspricht. So wurde aus Terrorsaulus allmählich der Kirchenpaulus.
Katholiken und ihr antichristliches Kirchensystem wurden um 300 vom
Kaiser Konstantin erfunden, um seine Macht zu festigen und den Glauben
an Christus durch Institutionalisierung wirkungslos zu machen, eben im
Katholizismus, der mit Christsein nichts mehr zu tun hat.

Paulus hat nichts mit Katholiken zu tun. Jesus predigte durch Paulus
Freiheit und niemals ein neues, diesmal katholisches, Gesetzessystem.

Es reicht eigentlich 1. Korinther zu lesen, um den Erlösungsweg
kennenzulernen, und den Galaterbrief, um die falschen Evangelien (u.a.
das katholische) zurückweisen zu können.

Karl
Peter Zander
2018-07-01 11:51:55 UTC
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Post by Karl Lang
Katholiken und ihr antichristliches Kirchensystem wurden um 300 vom
Kaiser Konstantin erfunden, um seine Macht zu festigen und den Glauben
an Christus durch Institutionalisierung wirkungslos zu machen, eben im
Katholizismus, der mit Christsein nichts mehr zu tun hat.
Richtig, deshalb musste diese gottverdammte Lüge des Paulus ins NT
aufgenommen werden, die das gottverdammte Gottesgnadentum legalisieren
sollte:

"Jede Seele unterwerfe sich den übergeordneten staatlichen Mächten;
denn es ist keine staatliche Macht außer von Gott, und die bestehenden
sind von Gott verordnet. Wer sich daher der staatlichen Macht
widersetzt, widersteht der Anordnung Gottes; die aber widerstehen,
werden ein Urteil empfangen." (Röm. 13, 1-2)
Post by Karl Lang
Paulus hat nichts mit Katholiken zu tun. Jesus predigte durch Paulus
Freiheit und niemals ein neues, diesmal katholisches, Gesetzessystem.
Richtig. So sagte Paulus, wie die Lehre Jesus zu verkünden sei:

"Die Gottseligkeit mit Genügsamkeit aber ist ein großer Gewinn; denn
wir haben nichts in die Welt hereingebracht, so dass wir auch nichts
hinausbringen können. Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, so
wollen wir uns daran genügen lassen." (1. Tim. 6, 6-8)

Wer das mit den protzigen Bischofspalästen und Angeber-Dome in
Einklang bringen kann, hat ein pervertiertes Denken.

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