Discussion:
Einschüchterung: Deutsche getrauen sich immer weniger, ihre Meinung zu sagen
(zu alt für eine Antwort)
Ursula Leer-Lehr
2019-06-09 09:44:52 UTC
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Eine Mehrheit der Deutschen ist der Auffassung, dass sie sich unter
Freunden frei äußern können, nicht aber in der Öffentlichkeit.

Denn es gebe viele ungeschriebene Gesetze dazu, welche Meinungen
akzeptabel sind und welche tabu: Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage
des Instituts für Demoskopie Allensbach, die in der "Frankfurter
Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe) erscheint.

Demnach geben 59 Prozent der 1.283 Befragten an, sie könnten sich unter
Freunden frei äußern, nur 18 Prozent sehen aber im öffentlichen Raum
eine vergleichbare Freiheit.

Unter Freunden äußern sich lediglich 34 Prozent vorsichtig, in der
Öffentlichkeit jedoch 58 Prozent.

Nur 17 Prozent geben an, dass sie sich im Internet frei äußern. Als
Grund für diesen niedrigen Wert werden rüde Formen der
Auseinandersetzung angegeben.

Hingegen sagen 36 Prozent, und damit mehr als in den beiden anderen
Feldern, sie seien im Internet vorsichtig. Als Tabuthemen gelten
Flüchtlinge und der Islam. Zudem kritisieren 41 Prozent, dass die
Political Correctness übertrieben werde.

35 Prozent ziehen für sich sogar den Schluss, dass freie
Meinungsäußerung nur noch im privaten Kreis möglich sei. Zu dem
Eindruck, dass die Freiheitsspielräume im öffentlichen Raum kleiner
werden, trägt auch die Rigorosität bei, mit der bestimmte
Sprachregelungen eingefordert werden.

So finden es zwei Drittel der Bevölkerung übertrieben, wenn statt der
Begriffe Ausländer oder Ausländischstämmige umständlich von Menschen mit
Migrationshintergrund gesprochen werden soll. Völlig verständnislos
reagieren die Bürger auf nachträgliche Korrekturvorschläge zu Texten,
die sicherstellen sollen, dass sie heutigen Sensibilitäten und Normen
entsprechen.

Dass beispielsweise Astrid Lindgrens "Negerkönig" in "Pippi Langstrumpf"
zum "Südseekönig" mutieren müsste, um nach heutigen Maßstäben politisch
korrekt zu sein, löst nur Kopfschütteln aus.

75 Prozent plädieren für die Beibehaltung der Originalversion, nur 14
Prozent votieren dafür, Begriffe, die heute als nicht mehr zeitgemäß
oder beleidigend empfunden werden, auszutauschen. Die Befragung fand im
Zeitraum vom 3. bis 16. Mai statt.

https://www.mmnews.de/politik/124586-deutsche-meinungsfreiheit
Siegfrid Breuer
2019-06-09 14:41:00 UTC
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Post by Ursula Leer-Lehr
Eine Mehrheit der Deutschen ist der Auffassung, dass sie sich unter
Freunden frei äußern können, nicht aber in der Öffentlichkeit.
Das sind nur die Feiglinge, die sich vor sozialer Aechtung
und Jobverlust fuerchten!
--
Post by Ursula Leer-Lehr
(PATSCH-an-die-Stirn-klatsch) - richtig, das hatte ich glatt vergessen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[Ottmar Ohlemacher in <1osceep3uovn$***@40tude.net>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
Dieter von Saufleisch
2019-06-09 18:26:23 UTC
Permalink
Post by Siegfrid Breuer
Post by Ursula Leer-Lehr
Eine Mehrheit der Deutschen ist der Auffassung, dass sie sich unter
Freunden frei äußern können, nicht aber in der Öffentlichkeit.
Das sind nur die Feiglinge, die sich vor sozialer Aechtung
und Jobverlust fuerchten!
Sein nicht so sicher, daß Deine Rente sicher ist, Großmaul, wenn Du
weiter Dein Maul aufreißt und die herrlich Frau Dr. Merkel schmähst!

Dieter
Yzmir Uebel
2019-06-10 18:43:15 UTC
Permalink
Post by Dieter von Saufleisch
Das sind nur die Feiglinge, die sich vor sozialer Aechtung und
Jobverlust fuerchten!
Sein nicht so sicher, daß Deine Rente sicher ist, Großmaul, wenn Du
weiter Dein Maul aufreißt und die herrlich Frau Dr. Merkel schmähst!
Die Rente wächst nicht am Baum, Sie kann nur aus dem aktuellen
Sozialprodukt finanziert werden. Wenn aber nur noch Merkel-Fachkräfte da
sind, wer soll dann arbeiten? Dann gehen die Renten schnell auf Null und
da der Deppen-Deutsche meist nicht mal im Eigentum wohnt ist er auch
schnell aus seiner Mietwohnung, wird eh für den Familiennachzug benötig.

FUP:
de.soc.politik.misc
F. W.
2019-06-12 07:05:16 UTC
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Post by Ursula Leer-Lehr
Eine Mehrheit der Deutschen ist der Auffassung, dass sie sich unter
Freunden frei äußern können, nicht aber in der Öffentlichkeit.
Ja, das kenne ich.
Post by Ursula Leer-Lehr
Denn es gebe viele ungeschriebene Gesetze dazu, welche Meinungen
akzeptabel sind und welche tabu: Zu diesem Ergebnis kommt eine
Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach, die in der
"Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe) erscheint.
Nun ja, gerade die FAZ veröffentlicht eigentlich fleißig Meinungen.
Post by Ursula Leer-Lehr
Nur 17 Prozent geben an, dass sie sich im Internet frei äußern. Als
Grund für diesen niedrigen Wert werden rüde Formen der
Auseinandersetzung angegeben.
Also nach 24 Jahren im Usenet kann ich das aber nicht bestätigen, Du
dumme Sau.

MUHAHAHAHAHA!
Post by Ursula Leer-Lehr
Hingegen sagen 36 Prozent, und damit mehr als in den beiden anderen
Feldern, sie seien im Internet vorsichtig. Als Tabuthemen gelten
Flüchtlinge und der Islam. Zudem kritisieren 41 Prozent, dass die
Political Correctness übertrieben werde.
"Politische Verantwortung" ist eben nichts, was man essen, einschalten
oder fahren könnte. Da fehlt vielen die Vorstellung, dass man als
anständiger Mensch immer schon auf die Würde des Nachbarn geachtet hat.
Post by Ursula Leer-Lehr
35 Prozent ziehen für sich sogar den Schluss, dass freie
Meinungsäußerung nur noch im privaten Kreis möglich sei. Zu dem
Eindruck, dass die Freiheitsspielräume im öffentlichen Raum kleiner
werden, trägt auch die Rigorosität bei, mit der bestimmte
Sprachregelungen eingefordert werden.
Tja, ich verstehe auch nicht, warum wir nicht als Nazis tituliert werden
dürfen. Das ist doch freie Meinungsäußerung. Zumal wir sowas wie die AfD
ins Parlament wählen.
Post by Ursula Leer-Lehr
So finden es zwei Drittel der Bevölkerung übertrieben, wenn statt
der Begriffe Ausländer oder Ausländischstämmige umständlich von
Menschen mit Migrationshintergrund gesprochen werden soll.
Das verstehe ich auch nicht. "Ausländer" ist ein rechtlich einwandfreier
Begriff ("Ausländerrecht").
Post by Ursula Leer-Lehr
Dass beispielsweise Astrid Lindgrens "Negerkönig" in "Pippi
Langstrumpf" zum "Südseekönig" mutieren müsste, um nach heutigen
Maßstäben politisch korrekt zu sein, löst nur Kopfschütteln aus.
Eben. Warum sollten die "Indiana Jones"-Filme nachträglich auch von
Nazis statt Deutschen sprechen? Deutsche ist doch viel zutreffender.
Post by Ursula Leer-Lehr
75 Prozent plädieren für die Beibehaltung der Originalversion, nur
14 Prozent votieren dafür, Begriffe, die heute als nicht mehr
zeitgemäß oder beleidigend empfunden werden, auszutauschen. Die
Befragung fand im Zeitraum vom 3. bis 16. Mai statt.
FW (weißer alter Mann)
Emil Prostata-Linski
2019-06-12 07:08:07 UTC
Permalink
Post by F. W.
FW (weißer alter Mann)
Nicht weiß genug, Du bist viel zu links.

Emil

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