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Sachbuchverlag gesucht
(zu alt für eine Antwort)
Wolfram Heinrich
2006-08-02 12:27:34 UTC
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Aus den hier laufenden Debatten kann man erkennen, daß einige der Regulars
sich ziemlich gut im Verlagswesen, bzw. in dem einen oder anderen Bereich
davon auskennen. Meine Frage an die Experten: Wer kennt einen
Sachbuchverlag, der sich für das Thema Alkohol am Steuer interessieren
könnte?

Ich habe nämlich dazu ein Buch geschrieben und suche einen Verlag. Es
handelt sich um keine empirische Untersuchung, die neue Daten zum Thema
brächte. Das Buch versucht vielmehr, den Motiven für Alkohol am Steuer, vor
allem den Gründen für die sehr hohe Rückfallquote auf die Spur zu kommen.

Kernthesen:
* Schon für 0,5 Promille braucht es eine erhebliche Menge Alkohol
* Trunkenheitsfahrer mit 1,1 Promille und mehr sind demnach
Gewohnheitstrinker
* Trunkenheitsfahrten werden zwar betrunken begangen, aber nüchtern
geplant. Sie sind *keine* Folge alkoholbedingter Enthemmung.
denn
* Hinter Alkohol am Steuer steckt eine fast zwingende Logik.

Die Thesen 1 und 2 sind bekannt und unumstritten, die Thesen 3 und 4
dagegen bergen Sprengstoff.
Im Buch ist auch eine ausführlichere Argumentationslinie, welche nachweist,
daß Diskussionen um Senkungen der Promillegrenze sinnlos sind und warum das
so ist.

Von der ernsthaften Behandlung des Themas in der Sache ist "Alkohol am
Steuer" ein Sachbuch, das auch für Fachleute im weitesten Sinne neue
Sichtweisen und Erklärungsmodelle bietet; nicht nur MPU-Psychologen,
sondern auch Rechtsanwälte, Richter, Beamte an Führerscheinstellen usw.
Von der leichtverständlichen, lockeren Form her richtet sich das Buch aber
auch an direkt oder indirekt Betroffene.

Könnte mir einer, der sich auskennt, einen Tip geben, an welche Verlage ich
mich wenden könnte?

Ein Hinweis: Ich habe bereits ein Buch zum Thema veröffentlicht, 1992
erschienen, seither jährlich mindestens eine Neuauflage.

Ciao
Wolfram
--
Der Franze hat gsagt, wenn ichs verstehen würd, könnt ers mir leicht
erklären. Aber so...
www.theodor-rieh.de
www.theodor-rieh.de/heinrich
www.madonnadellascala.it
G. Arentzen
2006-08-03 02:14:50 UTC
Permalink
Hallo,
Post by Wolfram Heinrich
Aus den hier laufenden Debatten kann man erkennen, daß einige der Regulars
sich ziemlich gut im Verlagswesen, bzw. in dem einen oder anderen Bereich
davon auskennen. Meine Frage an die Experten: Wer kennt einen
Sachbuchverlag, der sich für das Thema Alkohol am Steuer interessieren
könnte?
ein Medizinischer. Google wird hier eine große Liste bringen.
Post by Wolfram Heinrich
Ich habe nämlich dazu ein Buch geschrieben und suche einen Verlag. Es
handelt sich um keine empirische Untersuchung, die neue Daten zum Thema
brächte. Das Buch versucht vielmehr, den Motiven für Alkohol am Steuer, vor
allem den Gründen für die sehr hohe Rückfallquote auf die Spur zu kommen.
* Schon für 0,5 Promille braucht es eine erhebliche Menge Alkohol
Ach? Aber dir ist klar, dass das sehr auf die Person ankommt, die diesen
Alkohol trinkt? Auf die Dauer, wie rasche in Getränk konsumiert wird und
welcher Art es ist?
Post by Wolfram Heinrich
* Trunkenheitsfahrer mit 1,1 Promille und mehr sind demnach
Gewohnheitstrinker
Ach? Und die Leute, die am Samstag weggegangen sind und dann gebechert
haben? Jene, die betrunken von einer Party kommen? Oder von einer Feier?
Derjenige, der sich seinen Frust mit Alkohol weggetrunken hat?
Hinzu kommt, dass Gewohnheitstrinker den Alkohol und seine Folgen in der
Regel bedeutend besser verbergen können. Während meiner Ausbildung
hatten wir das Vergnügen, mit ein paar Alkoholikern sprechen zu können.
Sie alle hatten ihren Lappen weg - keiner, weil er Betrunken gefahren
war. Sie waren nüchtern, gerieten in Entzug und DAS sorgte dafür, dass
sie auffällig fuhren.
Post by Wolfram Heinrich
* Trunkenheitsfahrten werden zwar betrunken begangen, aber nüchtern
geplant. Sie sind *keine* Folge alkoholbedingter Enthemmung.
denn
* Hinter Alkohol am Steuer steckt eine fast zwingende Logik.
Ach? Siehe oben. Man trinkt, im Rausch kommt die Selbstüberschätzung, es
kommen dumme Gedanken - man fährt.

Grüße
Wolfram Heinrich
2006-08-02 20:22:14 UTC
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Post by G. Arentzen
Post by Wolfram Heinrich
Aus den hier laufenden Debatten kann man erkennen, daß einige der Regulars
sich ziemlich gut im Verlagswesen, bzw. in dem einen oder anderen Bereich
davon auskennen. Meine Frage an die Experten: Wer kennt einen
Sachbuchverlag, der sich für das Thema Alkohol am Steuer interessieren
könnte?
ein Medizinischer. Google wird hier eine große Liste bringen.
Nein, für einen medizinischen Fachverlag ist das Buch zu psychologisch (es
geht wirklich vor allem um Alkohol *am Steuer* und so gut wie gar nicht um
alkoholbedingte Organschäden. Für einen psychologischen Fachverlag ist das
Buch zu leichtverständlich geschrieben, wie gesagt, keine neuen empirischen
Daten, bloß Überlegungen. Das Buch ist schon für ein breites Publikum
geschrieben.
Post by G. Arentzen
Post by Wolfram Heinrich
Ich habe nämlich dazu ein Buch geschrieben und suche einen Verlag. Es
handelt sich um keine empirische Untersuchung, die neue Daten zum Thema
brächte. Das Buch versucht vielmehr, den Motiven für Alkohol am Steuer, vor
allem den Gründen für die sehr hohe Rückfallquote auf die Spur zu kommen.
* Schon für 0,5 Promille braucht es eine erhebliche Menge Alkohol
Ach? Aber dir ist klar, dass das sehr auf die Person ankommt, die diesen
Alkohol trinkt? Auf die Dauer, wie rasche in Getränk konsumiert wird und
welcher Art es ist?
Ich sagte im Ausgangsposting, ich hätte ein Buch über Alkohol am Steuer
nicht gelesen, sondern geschrieben. Geh davon aus, daß es mir klar ist, daß
es auf die Person (Körpergewicht, Geschlecht) ankommt, die diesen Alkohol
trinkt sowie auf die Trinkgeschwindigkeit. Die Art des Getränks ist
nebensächlich, sofern es nicht Auswirkungen auf die Trinkgeschwindigkeit
hat (eine Flasche Schnaps ist schneller unten, wenn man es drauf anlegt als
die entsprechende Menge Alkohol in Form von Bier).
Post by G. Arentzen
Post by Wolfram Heinrich
* Trunkenheitsfahrer mit 1,1 Promille und mehr sind demnach
Gewohnheitstrinker
Ach? Und die Leute, die am Samstag weggegangen sind und dann gebechert
haben? Jene, die betrunken von einer Party kommen? Oder von einer Feier?
Derjenige, der sich seinen Frust mit Alkohol weggetrunken hat?
Ein Mensch, der täglich 1 Glas Bier (oder Wein) trinkt, wird mit 1,1
Promille in einem Zustand jenseits von Gut und Böse sein. Autofahren wird
er nicht mehr können, wenn er denn je den Weg zum Auto schafft.
Post by G. Arentzen
Hinzu kommt, dass Gewohnheitstrinker den Alkohol und seine Folgen in der
Regel bedeutend besser verbergen können.
Wenn er mit 1,6 Promille am Steuer erwischt wird, ist er als schwer
trinkgewöhner Mensch entlarvt.
Post by G. Arentzen
Während meiner Ausbildung
hatten wir das Vergnügen, mit ein paar Alkoholikern sprechen zu können.
Sie alle hatten ihren Lappen weg - keiner, weil er Betrunken gefahren
war. Sie waren nüchtern, gerieten in Entzug und DAS sorgte dafür, dass
sie auffällig fuhren.
Das meine ich ja: Trinkfestigkeit ist eine Sache des Trainings. Normale
Menschen sterben mit zwei Promille, andere Leute kommen mit zwei Promille
in den Entzug.
Post by G. Arentzen
Post by Wolfram Heinrich
* Trunkenheitsfahrten werden zwar betrunken begangen, aber nüchtern
geplant. Sie sind *keine* Folge alkoholbedingter Enthemmung.
denn
* Hinter Alkohol am Steuer steckt eine fast zwingende Logik.
Ach? Siehe oben. Man trinkt, im Rausch kommt die Selbstüberschätzung, es
kommen dumme Gedanken - man fährt.
Man trinkt und hat das Auto dabei. Man kennt sich und seine
Trinkgewohnheiten und man weiß, wann man - unter welchen Rahmenbedingungen
- sehr viel Alkohol trinken wird. Und nimmt das Auto mit.
Und: Alkohol am Steuer ist ein Seriendelikt. Wer mit Alkohol am Steuer
erwischt wird, hat in aller Regel bereits viel, sehr viele (erfolgreiche)
Alkoholfahrten hinter sich. Also selbst wenn es bei einem irgendwann dumm
läuft und er leichtsinnig mit Alkohol heimfährt, kann ihm das Gelegenheit
sein, über diesen Leichtsinn erschrocken zu sein. Wenn es bei einem schon
fünfmal dumm gelaufen ist, ist es nicht mehr dumm gelaufen, sondern
geplant.

Ciao
Wolfram
--
Egoist: Person minderen Geschmacks; mehr an sich interessiert als an mir.
AMBROSE BIERCE
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Carsten Herrmann
2006-08-03 18:40:06 UTC
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Rüdiger Silberer
2006-08-05 15:17:56 UTC
Permalink
Post by Carsten Herrmann
Post by G. Arentzen
Man trinkt, im Rausch kommt die Selbstüberschätzung, es
kommen dumme Gedanken - man fährt.
Schlimm genug. Doch:auch wenn Leute sich zu Hause besaufen, kann das
gemeingefährliche Folgen haben. So wurde unlängst gemeldet, dass man in
Warschau einen Bernhardiner aus einer Wohnung im 2. OG aus dem Fenster
geworfen hatte.
Um Hunde aus dem Fenster zu werfen, muß man nicht betrunken sein.
Post by Carsten Herrmann
Da der Hund auf einen Passanten fiel, blieb er unverletzt,
erstaunlicherweise der Passant ebenfalls, bis auf ein paar Schrammen. Als
Hundehalter wurde ein Ehepaar ermittelt, wobei die Frau "bis zur
Bewusstlosigkeit betrunken" war und bei dem Mann 2,6 Promille gemessen
wurden. Mich erinnerte das an ein ähnliches Vorkommnis in Friedrich Theodor
Vischers Roman "Auch Einer", wie Albert Einhard seinen Hund aus dem Fenster
warf, allerdings nicht in Trunkenheit, sondern um, als klassischer
autoritärer Charakter, wegen Ungehorsams einen "Justizakt" zu vollziehen.
Na, da hamers ja.
Post by Carsten Herrmann
Der getroffene Passant verklagte ihn dann wegen "Realinjurie: Werfen mit
Hund". Da nächstes Jahr Vischers 200. Geburtstag zu begehen ist, wird sein
Werk vielleicht wieder etwas präsenter werden.
Besteht Hoffnung?
--
www.dol2day.de
Die Politiksimulation im Internet - Werde Internetkanzler!
Carsten Herrmann
2006-08-06 10:05:43 UTC
Permalink
Post by Rüdiger Silberer
Um Hunde aus dem Fenster zu werfen, muß man nicht betrunken sein.
Es scheint aber doch eher selten vorzukommen. Rücksichtsvollerweise sollte
man es jedenfalls unterlassen, wenn unter dem Fenster ein Gehweg verläuft.
Post by Rüdiger Silberer
Post by Carsten Herrmann
Da nächstes Jahr Vischers 200. Geburtstag zu begehen ist, wird sein
Werk vielleicht wieder etwas präsenter werden.
Besteht Hoffnung?
Vischer hat zwar in seinem "Faust III" das Treiben der Stoffhuber gar
anmutig geschildert, konnte aber nicht ahnen, wohin das noch führen würde,
wie dem heutigen 3sat-Videotext, Tafel 505, zu entnehmen ist:

"Die Kindheit des Reformators Martin Luther zu entschlüsseln: Das hatten
Archäologen gehofft, als sie vor drei Jahren eine Abfallgrube an seinem
Elternhaus entdeckten. Doch die Analyse dauert weiter an.
Ziel sei, die Auswertung der mittelalterlichen Teile spätestens bis zu einer
für 2008 in Halle geplanten Sonderausstellung abzuschließen, teilte das
Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt mit. Nach der
Analyse von Tierknochenresten werde eine Rekonstruktion des Speiseplans der
Luther-Familie möglich sein."

Du bist, was du isst. Idealerweise müsste man noch die Abfallgrube der
Nachbarfamilie untersuchen können, um anhand der Unterschiede zu ermitteln,
warum deren Sprössling kein Reformator wurde. Ulkig ist daran auch, dass die
Reformation ja unter anderem gegen Reliquienkult gerichtet war, aber
nunmehr, nachdem bereits 1983 Luthers restaurierte Mönchskutte ausgestellt
wurde, also demnächst mutmaßlich von Luther abgenagte Knochen in Vitrinen zu
bewundern sein werden. Eigentlich schade, dass in späteren Zeiten die
Müllabfuhr weiter entwickelt war, so dass sich für Helden der jüngeren
Geistesgeschichte, wie wohl schon Goethe, keine solchen Erkenntnisse mehr
gewinnen lassen. Immerhin gab es noch um 1970 einen selbsternannten
"Dylanforscher" namens Weberman, der auf der Suche nach Indizien der
Müllabfuhr zuvorkam und Bob Dylans Müll durchstöberte. Aber der galt als
Neurotiker, und im Gegensatz zu seinen jetzt auf Luthers Spuren tätigen
Gesinnungsgenossen wurde er nicht aus öffentlichen Mitteln finanziert.

MfG
CH
Marius Fraenzel
2006-08-06 11:42:27 UTC
Permalink
[snip]
Post by Carsten Herrmann
Müllabfuhr zuvorkam und Bob Dylans Müll durchstöberte. Aber der galt als
Neurotiker, und im Gegensatz zu seinen jetzt auf Luthers Spuren tätigen
Gesinnungsgenossen wurde er nicht aus öffentlichen Mitteln finanziert.
Ich bitte Dich Carsten, das bleibt aber deutlich unter Deinem
sonstigen Niveau. Was kann eine Forschergruppe, die einen
mittelalterlichen Müllhaufen untersucht, um die Essgewohnheiten der
Bewohner des zugehörigen Hauses zu ermitteln dafür, wenn sie 1. von
der zuständigen Landesbehörde das Projekt nur noch finanziert bekommt,
wenn sie dafür den Müllhaufen der Familie Luther untersucht, und 2.
irgendein journalistischer Idiot daraus die Schlagzeile macht, diese
Forscher wollten "Luthers Kindheit entschlüsseln".

Sonst schlägst Du gewöhnlich genauer hin. Diesmal hat es die
Falschesten getroffen. Justier mal Dein Visier.

Gruß, Marius
--
www.musagetes.de
Hendrik van Hees
2006-08-06 15:21:46 UTC
Permalink
Post by Carsten Herrmann
Post by Rüdiger Silberer
Um Hunde aus dem Fenster zu werfen, muß man nicht betrunken sein.
Es scheint aber doch eher selten vorzukommen. Rücksichtsvollerweise
sollte man es jedenfalls unterlassen, wenn unter dem Fenster ein
Gehweg verläuft.
Ich finde es nur ziemlich gemein gegenüber dem Hund. Solcherart
Tierquälerei sollte es gar nicht geben. Man kann doch auch mit dem
sprichwörtlichen Blumentopf vom Balkon herab werfen ;-)) SCNR.
Post by Carsten Herrmann
Eigentlich
schade, dass in späteren Zeiten die Müllabfuhr weiter entwickelt war,
so dass sich für Helden der jüngeren Geistesgeschichte, wie wohl schon
Goethe, keine solchen Erkenntnisse mehr gewinnen lassen.
Über Goethes Haushalt gibt's dafür einen zeigenössischen Bericht, ich
hab' vergessen von wem, wonach es bei ihm (also Goethe) zu Hause nicht
gerade hygienisch zugegangen sein soll ;-).
--
Hendrik van Hees Texas A&M University
Phone: +1 979/845-1411 Cyclotron Institute, MS-3366
Fax: +1 979/845-1899 College Station, TX 77843-3366
http://theory.gsi.de/~vanhees/faq mailto:***@comp.tamu.edu
Dennis Kunz
2006-08-02 19:42:02 UTC
Permalink
Wolfram Heinrich schrieb:

[...]
Post by Wolfram Heinrich
Könnte mir einer, der sich auskennt, einen Tip geben, an welche Verlage ich
mich wenden könnte?
Hallo Wolfram,

ich würde es durchaus bei PVU und v.a. bei Hogrefe versuchen. Auch
wenn es kein Lehrbuch ist, sollte es ja empirische Ergebnisse
darstellen, um v.a. Praktiker und auch Interessierte anzusprechen und
seriös zu informieren. Beide Verlage, v.a. aber Hogrefe, haben solche
Bücher längst im Angebot. Wenn Hogrefe es nicht nimmt, würde ich
aber ehrlicherweise empfehlen, das Buch nochmal nachzubearbeiten,
insbes. im Hinblick auf empirische Evidenz der Aussagen und
Schlussfolgerungen.

Man könnte auch darüber nachdenken, es stärker als Ratgeber zu
gestalten, um dort in eine der bekannten Reihen zu kommen, aber dann
fallen meist Praktiker als Zielgruppe weg, bzw schränkt sich eben die
Zielgruppe entsprechend ein - wäre also eine ganz andere Intention.
Außerdem entlässt das nicht aus der o.g. Verantwortung. Daher würde
ich doch zuerst Hogrefe versuchen. Ansonsten bieten sich noch
Druckkostenzuschussverlage oder BoD an, würde ich aber eher nicht
machen.


Viel Glück und viele Grüße,
Dennis
Wolfram Heinrich
2006-08-03 08:24:24 UTC
Permalink
Post by Dennis Kunz
[...]
Post by Wolfram Heinrich
Könnte mir einer, der sich auskennt, einen Tip geben, an welche Verlage ich
mich wenden könnte?
Hallo Wolfram,
ich würde es durchaus bei PVU und v.a. bei Hogrefe versuchen. Auch
wenn es kein Lehrbuch ist, sollte es ja empirische Ergebnisse
darstellen, um v.a. Praktiker und auch Interessierte anzusprechen und
seriös zu informieren.
Das ist eines der Probleme, das Buch stellt überhaupt keine neuen (von mir
erhobenen) empirischen Befunde dar, die verwendeten Fakten sind in der
Fachwelt (und zum Großteil drüber hinaus) längst bekannt.
Post by Dennis Kunz
Beide Verlage, v.a. aber Hogrefe, haben solche
Bücher längst im Angebot.
Das ist das nächste Problem. Ich habe bei Goldmann ein Buch zum Thema
veröffentlicht, habe denen natürliche als erste auch dieses Manuskript
angeboten. Die Antwort war: Leider nicht, das Thema scheint uns durch Ihren
Testknacker bereits abgedeckt.
Und ein weiteres Problem ist natürlich, daß das Buch bei Hogrefe oder sonst
einem Psychologie-Fachverlag im Ghetto verschwindet. Kein Normalmensch
findet das Buch zufällig und wenn er es fände, wäre es viel zu teuer.
Post by Dennis Kunz
Man könnte auch darüber nachdenken, es stärker als Ratgeber zu
gestalten,
Einen Ratgeber zum Thema habe ich - wie geschrieben - bereits
veröffentlicht; ein ziemlicher Longseller (14 Jahre inzwischen, ca. 80.000
Gesamtauflage).
Post by Dennis Kunz
Außerdem entlässt das nicht aus der o.g. Verantwortung. Daher würde
ich doch zuerst Hogrefe versuchen. Ansonsten bieten sich noch
Druckkostenzuschussverlage oder BoD an, würde ich aber eher nicht
machen.
Ich auch nicht. Daher die Anfrage.

Ciao
Wolfram
P. S.: Das Manuskript ist im Internet vorhanden.
www.theodor-rieh.de/heinrich/Betrunken.pdf
--
Eine der Tragödien dieser Welt ist, daß alle Männer, die eine kräftige
Abreibung verdient hätten, sehr groß sind.
AUS DEM FILM "THE PALM-BEACH-STORY" (DTSCH.: "ATEMLOS NACH FLORIDA")
www.theodor-rieh.de
www.theodor-rieh.de/heinrich
www.madonnadellascala.it
Gerald Fix
2006-08-04 07:11:06 UTC
Permalink
On Wed, 2 Aug 2006 14:27:34 +0200, Wolfram Heinrich
Post by Wolfram Heinrich
Aus den hier laufenden Debatten kann man erkennen, daß einige der Regulars
sich ziemlich gut im Verlagswesen, bzw. in dem einen oder anderen Bereich
davon auskennen. Meine Frage an die Experten: Wer kennt einen
Sachbuchverlag, der sich für das Thema Alkohol am Steuer interessieren
könnte?
Hat nicht der Beck-Verlag eine Reihe "Basiswissen", in denen solche
Themen abgehandelt werden?
--
Viele Grüße
Gerald Fix
Wolfram Heinrich
2006-08-04 13:44:26 UTC
Permalink
Post by Gerald Fix
On Wed, 2 Aug 2006 14:27:34 +0200, Wolfram Heinrich
Post by Wolfram Heinrich
Aus den hier laufenden Debatten kann man erkennen, daß einige der Regulars
sich ziemlich gut im Verlagswesen, bzw. in dem einen oder anderen Bereich
davon auskennen. Meine Frage an die Experten: Wer kennt einen
Sachbuchverlag, der sich für das Thema Alkohol am Steuer interessieren
könnte?
Hat nicht der Beck-Verlag eine Reihe "Basiswissen", in denen solche
Themen abgehandelt werden?
Danke für den Tip. Ich werde dem nachgehen. (Bislang habe ich - warum
eigentlich? - den C. H. Beck Verlag immer als Belletristikverlag
eingestuft.)

Ciao
Wolfram
--
Vielleicht hat Gott selber mich zum Atheisten erwählt?
STANISLAW JERZY LEC
www.theodor-rieh.de
www.theodor-rieh.de/heinrich
www.madonnadellascala.it
Rüdiger Silberer
2006-08-05 15:18:46 UTC
Permalink
Post by Wolfram Heinrich
Post by Gerald Fix
On Wed, 2 Aug 2006 14:27:34 +0200, Wolfram Heinrich
Post by Wolfram Heinrich
Aus den hier laufenden Debatten kann man erkennen, daß einige der Regulars
sich ziemlich gut im Verlagswesen, bzw. in dem einen oder anderen Bereich
davon auskennen. Meine Frage an die Experten: Wer kennt einen
Sachbuchverlag, der sich für das Thema Alkohol am Steuer interessieren
könnte?
Hat nicht der Beck-Verlag eine Reihe "Basiswissen", in denen solche
Themen abgehandelt werden?
Danke für den Tip. Ich werde dem nachgehen. (Bislang habe ich - warum
eigentlich? - den C. H. Beck Verlag immer als Belletristikverlag
eingestuft.)
Beck wollte ich auch vorschlagen, und beck ist mir vor allem als Verlag
von Rechtsbüchern (Jura um es deutlich zu sagen) in Erinnerung.
--
www.dol2day.de
Die Politiksimulation im Internet - Werde Internetkanzler!
Gerald Fix
2006-08-05 17:11:03 UTC
Permalink
On Sat, 5 Aug 2006 17:18:46 +0200, Rüdiger Silberer
Post by Rüdiger Silberer
Post by Wolfram Heinrich
Danke für den Tip. Ich werde dem nachgehen. (Bislang habe ich - warum
eigentlich? - den C. H. Beck Verlag immer als Belletristikverlag
eingestuft.)
Beck wollte ich auch vorschlagen, und beck ist mir vor allem als Verlag
von Rechtsbüchern (Jura um es deutlich zu sagen) in Erinnerung.
Wie man unter http://tinyurl.com/hjo3u sehen kann, ist die Reihe
Wissen im C.H.Beck-Verlag ziemlich breit gefächert - A wie Aborigines,
Allergien, Ameisen und Antike. Das sollte doch ein Plätzchen für
Alkohol am Steuer sein :-)

Die Bücher, die du meinst, sind die Beck-Texte von DTV:
http://tinyurl.com/gz2n2
--
Viele Grüße
Gerald Fix
Rüdiger Silberer
2006-08-07 13:11:42 UTC
Permalink
Post by Gerald Fix
On Sat, 5 Aug 2006 17:18:46 +0200, Rüdiger Silberer
Post by Rüdiger Silberer
Post by Wolfram Heinrich
Danke für den Tip. Ich werde dem nachgehen. (Bislang habe ich - warum
eigentlich? - den C. H. Beck Verlag immer als Belletristikverlag
eingestuft.)
Beck wollte ich auch vorschlagen, und beck ist mir vor allem als Verlag
von Rechtsbüchern (Jura um es deutlich zu sagen) in Erinnerung.
Wie man unter http://tinyurl.com/hjo3u sehen kann, ist die Reihe
Wissen im C.H.Beck-Verlag ziemlich breit gefächert - A wie Aborigines,
Allergien, Ameisen und Antike. Das sollte doch ein Plätzchen für
Alkohol am Steuer sein :-)
Das denke ich auch.
Post by Gerald Fix
http://tinyurl.com/gz2n2
Auch, aber Beck verlegt auch viel Loseblattsammlungen zu aktuellen
Gesetzen, StGB, BGB, EStG, UStG und so weiter.
--
ade Rüdiger

aktuell: Heinz Höhne, Der Orden unter dem Totenkopf
zuletzt: Schiller: Die Räuber
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